Was heißt schon alt? - Fotoausstellung in der Stadtbibliothek

Geschrieben von Stadtbibliothek Löbau

Mit der Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“ im Rahmen desProgramms Altersbilder setzt sich das Bundesfamilienministerium dafür ein, ein neues und differenziertes Bild vom Alter in unserer Gesellschaft zu verankern. Denn die in der Gesellschaft vorherrschenden Altersbilder entsprechen oft nicht den vielfältigen Lebensentwürfen und Stärken der älteren Menschen von heute. Dabei beeinflussen Altersbilder nicht nur das Miteinander der Generationen in einer älter werdenden Gesellschaft, sondern auch die Erwartungen an den eigenen Alterungsprozess. 

Jung und Alt sind eingeladen, über ihre Vorstellungen vom Alter nachzudenken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Vom 10.- 29. Januar in der Stadtbibliothek Löbau

Holger Siemann liest ...

Geschrieben von Stadtbibliothek Löbau

Inhalt des Romans:

 

2011 erbt Sven Gabbert unerwartet ein Mehrfamilienhaus im Prenzlauer Berg, Baujahr 1900 mit dreißig Wohnungen: Das Weiszheithaus. Das Dachgeschoss beherbergt ein skurriles Archiv, in dem jemand jahrzehntelang nicht nur die Werke, Tagebücher, Manuskripte und Briefe des berühmten DDR-Schriftstellers Kurt Weiszheit gesammelt hat, sondern auch Fotos, amtliche Schreiben und andere Dokumente der unterschiedlichsten Hausbewohner. 
Durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt, bleibt Sven zur Ablenkung nur die Erforschung der Geschichte seines Hauses. Die scheinbar üppige Quellenlage erweist sich als Mahlstrom, denn Kurt Weiszheits Schriften sind wie Spiegelscherben, verschiedene Fassungen seiner Weiszheit-Geschichten widersprechen einander. Briefe, Tagebücher, Patientenakten, Reklameschilder und Mietbücher belegen oft das Gegenteil. Was ist wahr? Und was ist erfunden? 
Im Spiel mit Wirklichkeiten erzählt Sven anhand subjektiver Bruchstücke die Geschichte seines Berliner Mietshauses, der Erbauerfamilie Weiszheit und die der Bewohner. 

HOLGER SIEMANN, 1962 in Leipzig geboren, studierte Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin. Er arbeitete als Offizier, Schauspieler, Sozialwissenschaftler, Familienhelfer und Journalist und ist Autor zahlreicher Hörspiele, Features und Libretti. Seine ersten beiden Romane Arbeit und Streben und Karlas Versuch, die Welt zu verbessern erschienen 2006 und 2008 bei C. Bertelsmann. Holger Siemann lebt in Berlin und in der Uckermark.

 

Bettina Wilpert liest...

Geschrieben von Stadtbibliothek Löbau

Das Literaturforum Bibliothek präsentiert:

Autorin Bettina Wilpert liest in der Stadtbibliothek Löbau 

Freitag, 02.11.2018 um 18.00 Uhr - Eintritt frei

Bettina Wilpert, Preisträgerin des  ZDF-„aspekte“-Literaturpreis liest in der Stadtbibliothek Löbau aus ihrem Debutroman „nichts, was uns passiert“.

Im Rahmen des  „Literaturforum Bibliothek – Autorinnen und Autoren aus Sachsen in sächsischen Bibliotheken“ ein Projekt des sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, des Deutschen Bibliothek Verband (DBV) und des sächsischen Literaturrates liest Bettina Wilpert, frischgebackene Preisträgerin des  ZDF -„aspekte“-Literaturpreis aus ihrem Debutroman „nichts, was uns passiert“.

Leipzig. Sommer. Universität, Fußball-WM und Volksküche. Gute Freunde. Eine Geburtstagsfeier. Anna sagt, sie wurde vergewaltigt. Jonas sagt, es war einvernehmlicher Geschlechtsverkehr. Aussage steht gegen Aussage. Nach zwei Monaten nah an der Verzweiflung zeigt Anna Jonas schließlich an, doch im Freundeskreis liegt bald das Wort "Falschbeschuldigung" in der Luft. Jonas’ und Annas Glaubwürdigkeit und ihre Freundschaften werden aufs Spiel gesetzt.

Der Roman „nichts, was uns passiert“ thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie eine Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht.

 

Ein Projekt des sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, des Deutschen Bibliotheksverband Sachsen (DBV) und des sächsischen Literaturrat e.V.